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Offene Kassen, Registrierkassen, PoS-System, AO, GoBD usw. Das
deutsche Steuerrecht kann ganz schön verwirrend sein. Wir
verschaffen Dir mehr Durchblick!

 

In unserem Artikel erfährst Du, was sich ab dem 1. Januar 2017 geändert hat und wieso es Dich treffen könnte.

 

Was ist eine Registrierkasse?

Eine Registrierkasse ist ein Gerät, das Bareinnahmen aufzeichnet und

Belege druckt. Ursprünglich sahen Registrierkassen mal so aus:

 

 

Als Unternehmer bist Du laut dem Handelsgesetzbuch dazu verpflichtet, über alle Geschäftsvorfälle Buch zu führen. Das heißt, Du musst aufschreiben, was Du einnimmst, was Du verkaufst, welche Verträge Du abschließt et cetera.

Diese Aufzeichnungen müssen dann so geführt werden, dass sich ein sachverständiger Dritter in angemessener Zeit einen Überblick über deine Geschäftssituation verschaffen kann.

Salopp ausgedrückt: Alles muss geordnet und nachvollziehbar sein.

Eine Registrierkasse beziehungsweise ein elektronisches Registrierkassensystem hat deshalb riesige Vorteile.

Denn so Du weißt Du immer, was Du eingenommen hast und kannst einschätzen, ob deine Unternehmung genug Erfolg hat, um auch in Zukunft viele Schüler und Kunden glücklich zu machen.

In Deutschland ist es Dir nach wie vor selbst überlassen, ob Du mit einer Registrierkasse arbeiten möchtest. Die bereits genannte Belegpflicht entfällt aber trotzdem nicht.

 

 

Welche neuen Vorschriften gelten für die Registrierkasse?

Erstmal Entwarnung: Eine generelle Registrierkassenpflicht besteht in Deutschland nach wie vor nicht.

Wenn Du allerdings bereits eine digitale Lösung für Deine Bareinnahmen verwendest, gelten ab dem 1. Januar 2017 neue Vorschriften.

Vorsicht in Österreich: In bestimmten Fällen sind selbst Kleinunternehmer dazu verpflichtet, eine Registrierkasse zu benutzen.

In diesem Artikel haben wir alle Informationen zur Registrierkassenpflicht in Österreich zusammengefasst.

Ab Januar 2017 sind auf elektronische Registrierkassen die GoBD anzuwenden. Wenn Du also eine Registrierkasse verwendest, muss diese die GoBD-Bestimmungen erfüllen. Das heißt, dass alle Aufzeichnungen für zehn Jahre lang aufbewahrt werden müssen.

Außerdem müssen diese Aufzeichnungen müssen so gesichert sein, dass sie nicht nachträglich veränderbar sind und sich in ihrer Entstehung und Entwicklung nachverfolgen lassen.

 

Fazit:

Wenn Du es in deinem Studio mit Barumsätzen zu tun hast, musst Du eine Kasse haben, denn sonst verstößt Du gegen die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung.

Wir empfehlen Dir, eine elektronische Registrierkasse zu verwenden wie sie beispielsweise bei fitogramPRO integriert ist.

Mittwoch, 29. März 2017