Erfolgreich durch die zweite Welle – wie du dein Studio am Laufen hältst

Die jüngsten Geschehnisse der globalen Pandemie haben uns fest im Griff. Nachdem der Sommer ohne große Restriktionen ausgekommen war, muss der Fitness- und Gesundheitssektor nun mit weiteren Einschränkungen im Winter…

Donnerstag,   |   Geschätzte Lesedauer: 6 Minuten

Die jüngsten Geschehnisse der globalen Pandemie haben uns fest im Griff. Nachdem der Sommer ohne große Restriktionen ausgekommen war, muss der Fitness- und Gesundheitssektor nun mit weiteren Einschränkungen im Winter rechnen. In diesem Beitrag stellen wir dir Ideen und Vorschläge vor, um der Corona-Pandemie standzuhalten. 

Die momentane Situation für Studios in Deutschland

Viele Studios sind geprägt von der ersten Lockdown-Erfahrung. Doch gerade diese Erfahrung ist eine der besten Waffen für den Winter, denn die Situation ist keine Unbekannte mehr. Studios wurden von den Schließungen im März überrumpelt und mussten schnell eine Alternative für ihr Geschäft aufbauen. Aus dem nichts entstanden Live-Online-Kurse, die ein ganzes Angebot eines Studios ersetzen sollten. Die momentane Lage in Europa spitzt sich wieder zu, doch wir in Deutschland haben den großen Vorteil eines der wenigen Länder in Europa zu sein, die die Pandemie mit Abstand am besten unter Kontrolle haben.

Die deutsche Regierung beobachtet das Geschehen täglich und es werden regelmäßig neue Gesetze verabschiedet. Nach dem Treffen von Angela Merkel mit den Länderchefs am 28.10.20 ist nun bekannt, dass wieder drastische Maßnahmen ergriffen werden, um uns vor einem Hoch an Infektionszahlen während der Feiertage im Dezember zu schützen. Es ist offiziell, dass private Kontakte auf ein Minimum reduziert werden sollen und sämtliche Einrichtungen ab dem 2. November vorerst für vier Wochen wieder schließen müssen. Diese Regelung betrifft auch den Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in öffentlichen Anlagen, sowie Schwimmbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen (Quelle: Bundesregierung). Achtung: da die Regeln letzten Endes von den Ländern selbst gemacht werden, ist es wichtig auch auf deren Seite nachzuschauen, ob diese mit dem Beschluss der Bundesregierung übereinstimmen. Manchmal kann es zu kleinen lokalen Unterschieden kommen.

Vorbereitungen auf einen zweiten Lockdown

Unsere Partner haben die Möglichkeit in Windeseile auf Online-Kurse umzusteigen. Dieses Konzept wurde bereits in der ersten Phase ab März ausgiebig getestet. Online-Kurse können mit FitogramPro in den Einstellungen eines Events mit nur einem kleinen Klick aktiviert werden. Wichtig: Du kannst nur deine Events bearbeiten, wenn du die ganze Eventgruppe bearbeitest, andernfalls kannst du deinen Kurs nicht zum Online-Kurs umwandeln. Gehe dazu einfach auf “Eventgruppe Optionen” > “Details ansehen/bearbeiten”. Hier findest du noch mehr Informationen dazu, wie du Online-Kurse erstellst.

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit einen Link zur ausgewählten Streaming-Plattform einzufügen, welcher automatisch kurz vor Kursbeginn versendet wird. So hast du mehr Zeit dich auf das Wesentliche zu konzentrieren und musst dir keine Gedanken machen, ob deine Kunden Zugriff auf deinen Online-Kurs haben! Außerdem haben deine Kunden auch die Möglichkeit sich über dein Buchungstool in deinen Kurs einzuwählen, solange ein Link hinterlegt ist. 

Um perfekt auf eine zweite Welle vorbereitet zu sein, kannst du jetzt schon deine Events anlegen, diese jedoch nicht veröffentlichen und ins Archiv packen. Sollte es nun neue Restriktionen geben kannst du direkt deine Events aus dem Archiv in deinem Buchungstool online stellen und mit deinen Kunden teilen. Hierbei solltest du jedoch darauf achten, dass du deine alten Offline Events ins Archiv packst, sonst kann es zu Problemen kommen. 

Solltest du noch Hilfe benötigen wie du deine Kurse promoten und füllen kannst, haben wir hier einen Artikel für dich. Willst du noch mehr tun als nur deine Kurse vorbereiten, so kannst du auch deine Nachrichten und Social Media Beiträge bereits vorschreiben. So kannst du dir sicher sein, dass du als einer der ersten auf Online-Kurse umsteigen kannst. Vielleicht bringt dir dieser zeitliche Vorteil sogar ein paar neue Kunden!

So erfährst du als erster von neuen Maßnahmen

Nachdem du nun perfekt vorbereitet bist, ist es wichtig das aktuelle politische Geschehen zu beobachten und im Notfall zu agieren. Es ist schwer verlässliche Quellen zu finden, besonders wenn Corona das Hauptthema Nummer eins in den Medien ist. Demnach solltest du dich nur auf verlässliche Medien beziehen, die ihre Nachrichten auch stets auf eine Quelle beziehen! Am einfachsten ist es, sich regelmäßig die Presse- und Informationsseite der Bundesregierung anzuschauen. Da in Deutschland die Regelungen lokal sehr unterschiedlich sind und aufgrund des föderalen Systems die Länder auch ihre eigenen Regeln machen können, solltest du auch stets auf der Seite deines Bundeslandes vorbeischauen! Als weiterer Tipp können wir dir diverse Corona Liveticker ans Herz legen. Hier erfährst du z.B. durch Push-Benachrichtigungen auf dein Handy als erster, wenn es neue Informationen gibt. Einen sehr guten Liveticker bietet zum Beispiel n-tv (mit der n-tv App kannst du sogar Push-Benachrichtigungen nur für Corona aktivieren!). Neben n-tv bietet auch die Tagesschau einen Service für wichtige Eilmeldungen per SMS, diese kannst du hier aktivieren.

Kreiere ein hybrides Angebotsmodell

Auch bei der Art deiner Kurse kannst du variieren und basierend auf den örtlichen Bestimmungen deine Angebote anpassen. So können nicht nur Online-Kurse die einzige Lösung für die Zeit eines Lockdowns sein. Die New York Times hat verschiedene Aktivitäten aufgrund ihres Infektionsrisikos gelistet und einsortiert (siehe Bild). Dabei ist klar zu erkennen, dass Training in Fitnessstudios an der Schwelle zu einem hohen Risiko liegen. Demnach ist damit zu rechnen, dass diese Form des Trainings vor anderen, wie zum Beispiel Outdoor Sport, welches das niedrigste Risiko hat, verboten wird. Obwohl es im Winter kälter, dunkler und ungemütlicher wird, solltest du trotzdem darüber nachdenken, Outdoor Kurse oder zum Beispiel Laufgruppen anzubieten. Sollten Studios geschlossen werden, ist dies neben Online-Kurse eine weitere mögliche Form des Sports, welche sicherlich von deinen Kunden dankend angenommen wird. Ob dies möglich ist, hängt von den Bestimmungen der verschiedenen Bundesländer ab. Unter dem Motto “es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung” gibt es auch für Outdoor-Kurse im Winter keine Ausreden!

Quelle: https://informationisbeautiful.net/visualizations/covid-19-coronavirus-infographic-datapack/#activities

Fazit

Neue Einschränkungen, wie die Schließung von Fitnessstudios sind sehr wahrscheinlich ab dem 2. November zu erwarten. Wichtig ist, für diesen Fall gewappnet zu sein und das tägliche Geschehen in den Medien zu beobachten. Dabei lohnt es sich Liveticker wie zum Beispiel von n-tv abonniert zu haben, um nichts zu verpassen. Egal, ob du bereits Online-Kurse in deinem Archiv in FitogramPro gespeichert hast oder deine normalen Events schnell umändern möchtest. Es ist wichtig einen Plan zu haben und diesen im Notfall so schnell wie möglich umsetzen zu können. Dabei kann es auch von Vorteil sein, sämtliche Kommunikation schon vorzubereiten. Zum Schluss solltest du diverse Trainingsformen in Betracht ziehen. Demnach bietet Outdoor Sport das geringste Risiko aller Aktivitäten. Was hindert dich also daran auch im Winter Outdoor Kurse anzubieten? 

Du hast Fragen oder möchtest dich mit anderen Studioinhabern austauschen? Unser Fito-Forum bietet dir nicht nur die Möglichkeit Fragen zur Software zu stellen, sondern dich auch mit anderen über die aktuelle Situation und mehr auszutauschen.

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